Beste frühkindliche Bildung – aber wie?

Öffentliche Gesprächsrunde zur KiFöG-Novelle mit Staatssekretärin Susi Möbbeck

Von links: Angela Leuschner, Vinny Zielske, Florian Gereke und Susi Möbbeck
Von links: Angela Leuschner, Vinny Zielske, Florian Gereke und Susi Möbbeck

Am Donnerstag, den 01. März 2018 fand im Weferlinger Haus der Generationen und Vereine eine öffentliche Gesprächsrunde mit Susi Möbbeck, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration in Sachsen-Anhalt zum Thema Kinderförderungsgesetz statt. Weitere Teilnehmerinnen waren Vinny Zielske, SPD Kandidatin für die Landratswahl am 18. März und Angela Leuschner als Vorsitzende des Schul- und Sozialausschusses der Stadt Oebisfelde-Weferlingen, sowie auch des Kultur- und Sozialausschusses des Landkreises Börde. Florian Gereke moderierte als Vorsitzender des Ortsvereins die Diskussion. Es ging nicht nur um die Vorschläge zur Gesetzesänderung und die Frage der Finanzierung der Kitas. Im Fokus des Gespräches standen auch die Bedingungen für qualitativ hochwertige, frühkindliche Bildung und der zunehmende Fachkräftemangel in diesem Bereich. Nach einigen Informationen zum Gesetz und den Rahmenbedingungen durch Staatssekretärin Möbbeck, konnten auch die Zuschauer und Gäste ihre Meinungen äußern und Fragen stellen.

 

An dem Abend wurde deutlich, dass es bei der Organisation und Verantwortlichkeit in der Verwaltung des Landkreises Börde noch erheblichen Verbesserungsbedarf gibt. Die Vorschläge des Sozialministeriums zur Änderung des KiFöG sehen eine finanzielle Entlastung der Eltern durch eine Beitragsfreiheit ab dem zweiten Kind, eine Verbesserung für die pädagogischen Fachkräfte durch einen sinnvolleren Personalschlüssel, eine Entlastung der Kommunen durch eine automatische Anpassung der Landespauschalen an die Tarifentwicklung der Löhne und eine Nachjustierung bei den Finanzen und Planungen der Zuständigkeiten zwischen Gemeinden und Landkreisen vor.